Baugrube

Spundwände:

Sie dienen zur Sicherung der Baugrube oder zur Stabilisierung der Hänge.

Die Spundwände sind dicht und halten den Großteil des Grundwassers aus der Baugrube. Ein trockenes Arbeiten in Verbindung mit einer Wasserhaltung (siehe Punkt Wasserhaltung/ Grundwasserabsenkung) ist somit möglich.

Durch das tiefe Einbringen der Spundbohlen ist die Statik meist gegeben als Unterstützung kann eine zusätzliche Aussteifung installiert werden. Mögliche Rammlängen sind bis 18m möglich.

 

Bauanker:

Unterstützend zur Spundwand werden zur Stabilisierung der Baugrube Erdanker gebohrt.

Um die Zugkräfte in der Grube aufzunehmen werden folgende Varianten angeboten:

  • Iboanker: Injektionsbohranker sind Stahlrohre aus Feinkornbaustahl mit durchlaufendem Außengewinde. Diese Rohre können zusätzlich noch verzinkt sein um sie vor Korrosion besser zu schützen.
  • Litzenanker: Litzenanker bestehen aus drei Hauptkomponenten; dem Ankerkopf, dem Stahlzugglied - geteilt in Haftstrecke und freie Dehnlänge – sowie dem Verpresskörper. 

Pfähle:

Die Pfähle werden durch Rammen in beliebiger Länge in den Boden eingebracht um leiten die Kräfte aus dem Bauwerk in den Boden ab.

  • Duktilpfähle: Die Pfahlrohre aus duktilem Gusseisen mit einem konischen Spitzende und einer konischen Steckmuffe werden zu einem durchgehenden Pfahl beliebiger Länge zusammengesetzt. Diese Pfähle kommen hauptsächlich bei weichen Untergründen zum Einsatz. Sie können nur Druckkräfte in den Boden ableiten.
  • Gewipfähle: Die GEWI-Pfähle sind Verpresspfähle, die Zug- und Druckkräfte in den Baugrund übertragen können. Mittels Ankerbohrgerät wird eine Bohrung in den Boden abgeteuft und der GEWI-Stab in das Bohrloch zentrisch mit Abstandhalter eingeführt. Beim Rückbau der Verrohrung wird sukzessive eine Zementsuspension injiziert.

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